Ein intensives Jahr neigt sich dem Ende zu – geprägt von zunehmenden Meldungen zu Cybervorfällen, neuen gesetzlichen Anforderungen sowie der Intensivierung von KI-gestützten Angriffsmethoden.

Wir möchten die Gelegenheit nutzen und Ihnen, geschätzte Kunden, für das Vertrauen, den Austausch und die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr herzlich danken. Wir freuen uns darauf, auch 2026 gemeinsam mit Ihnen an Lösungen zu arbeiten, welche die Datensicherheit stärken und die digitale Transformation weiter voranbringen.

Auch dieses Jahr haben unsere Mitarbeitenden etwas Besonders für Sie vorbereitet: In einem kurzen Video wagen wir ein Gedankenexperiment und fragen uns, wie die Digitalisierung des Weihnachtsgeschäfts aussehen könnte – schauen Sie doch gleich mal rein! 😊

Das erwartet Sie in diesem Newsletter

1

Privatim-Resolution

Wie öffentliche Stellen mit der Cloud-Nutzung umgehen müssen.

2

Deepfakes im Cybercrime

Wie KI-gestützte Täuschungen Vertrauen als Einfallstor nutzen.

3

DLP im Wandel

DLP-Ökosysteme sind das neue Normal. Wie damit umgehen?

4

Ausblick
2026

Neue Märkte, neue Event-formate, neue Services.

1

Privatim-Resolution

Wie öffentliche Stellen mit der Cloud-Nutzung umgehen müssen.

2

Deepfakes im Cybercrime

Wie KI-gestützte Täuschungen Vertrauen als Einfallstor nutzen.

3

DLP im Wandel

DLP-Ökosysteme sind das neue Normal. Wie damit umgehen?

4

Ausblick
2026

Neue Märkte, neue Event-formate,
neue Services.

Nur Zero Trust Data Security ist ein zukunftssicheres Konzept für den Schutz Ihrer sensiblen Daten.

Cloud in der öffentlichen Verwaltung: Was die privatim-Resolution wirklich sagt

Die neue privatim-Resolution ist kein Cloud-Verbot, sondern eine klare Ansage in Sachen Datenhoheit. Für Behörden und andere öffentliche Stellen bedeutet sie: Besonders schützenswerte Daten dürfen in der Cloud nur dort verarbeitet werden, wo Verschlüsselung und Schlüssel unter eigener Kontrolle bleiben. Vertragliche Zu- und Absicherungen allein reichen nicht, technische Kontrolle ist Pflicht.

Für die Digitalisierung der Verwaltung ist das kein Rückschritt, sondern eine längst fällige Schärfung der Spielregeln. Wer die Anforderungen ernst nimmt, kann gleichzeitig

  • die Datenhoheit stärken,
  • Risiken gezielt reduzieren und
  • weiterhin moderne SaaS-Dienste nutzen.

Entscheidend ist, Zero Trust von der Netzwerk- auf die Datenebene zu erweitern: Sensible Informationen werden verschlüsselt, bevor sie die eigene Infrastruktur verlassen, und der Zugriff darauf bleibt beim öffentlichen Organ.

In unserem aktuellen Blogbeitrag ordnen wir die privatim-Resolution ein und übersetzen ihre zentralen Aussagen in die Praxis: Was heisst das konkret für den Einsatz von Cloud- und SaaS-Diensten in der Verwaltung? Wo liegen die grössten Fallstricke – und welche Spielräume bleiben trotz der verschärften Anforderungen?

Anhand eines einfachen Drei-Schritte-Vorgehens zeigen wir, wie Behörden

  • ihre Daten sinnvoll klassifizieren,
  • Verarbeitungs- und Speicherorte systematisch beurteilen und
  • mit geeigneten Verschlüsselungs- und Steuerungsmechanismen die Kontrolle über besonders schützenswerte Informationen behalten können.

So erhalten Sie eine kompakte Orientierungshilfe, wie sich die Vorgaben der privatim-Resolution mit den Zielen der digitalen Verwaltung verbinden lassen.

Mehr DLP-Tools, mehr Aufwand
– oder mehr Sicherheit?

 

Je grösser und fragmentierter eine Organisation ist, desto seltener reicht heute ein einziges DLP-System. Sensible Daten liegen auf Endgeräten, in Microsoft 365, Fachapplikationen, SaaS-Tools und verschiedenen Cloud-Plattformen, weswegen viele Unternehmen und Verwaltungen verschiedene Data-Loss-Prevention-Lösungen parallel einsetzen.

In der Praxis entsteht daraus schnell ein „DLP-Flickenteppich“, bestehend aus unterschiedlichen Konsolen, doppelt bearbeiteten Incidents und uneinheitlichen Policies und Reports.

Analysten und Hersteller (bspw. Thales oder Netskope) bestätigen diesen Trend: Statt eines einzigen „grossen DLP“ etablieren sich Datensicherheitsplattformen, die mehrere Bausteine (DLP, DSPM, Verschlüsselung etc.) kombinieren, und versprechen einen möglichst einheitlichen Blick über alle Datensilos hinweg. Gleichzeitig zeigen Studien (bspw. IBM / Palo Alto), dass Security-Stacks ohnehin stark gewachsen sind: Im Schnitt managen grosse Organisationen heute Dutzende von Security-Tools verschiedenster Hersteller – mit allen Folgen für Komplexität, Doppelspurigkeiten und operative Lücken.

Die Richtung ist klar: DLP-Ökosysteme werden zum neuen Normal, sind aber nur dann ein echter Sicherheitsgewinn, wenn sie integriert betrachtet und gesteuert werden.

e3 DLP: Mehrere DLP-Welten, eine Sicht

Mit e3 DLP machen Sie aus einer gewachsenen DLP-Landschaft ein intelligentes Gesamtsystem: Unsere Lösung baut auf bestehenden DLP-Lösungen auf und verbindet sie unter einer zentralen, intuitiven Oberfläche. Automatisierte, regelbasierte Workflows verkürzen die Fallbearbeitung von vielen Minuten auf wenige Klicks, sorgen für konsistente, risikobasierte Entscheidungen und bündeln zusammenhängende Vorfälle zu übersichtlichen Fällen.

So schützen Sie Ihre bestehenden Investitionen, senken Betriebs- und Schulungsaufwände und erhöhen gleichzeitig Transparenz, Effizienz und Qualität Ihres DLP-Programms.

 

Deepfakes im Cybercrime: Wie KI das Vertrauen zur Schwachstelle macht

Was, wenn die Person im Videocall ein Fake ist? Das ist kein Gedankenexperiment, sondern einem internationalen Unternehmen 2024 tatsächlich passiert.

Mitarbeitende wurden in einem Videocall mit dem vermeintlichen CFO der Gruppe dazu bewegt, Überweisungen im Umfang von CHF 20 Mio. auszulösen.

Solche Fälle zeigen, wie Cybercrime KI-gestützte Deepfakes, also täuschend echte Bilder oder Stimmen, mit Druck und Dringlichkeit kombinieren und dabei jede Prozesslücke nutzen, die sie finden.

Wie können sich Unternehmen und Organisationen dagegen wehren?

Führungskräfte müssen Geschäftsprozesse und die Security-Kultur so gestalten, dass selbst perfekte Täuschungen nicht zu Sicherheitsvorfällen, Abfluss von sensitiven Daten, finanziellen Verlusten und Reputationsschäden führen.

Stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Würden Ihre Teams eine manipulierte Videokonferenz oder E-Mail-Kette erkennen – unabhängig davon, wer angeblich spricht?
  • Gibt es klare, nicht verhandelbare Regeln und Prozesse für ausserordentliche Anweisungen?
  • Trainieren Sie bereits den Umgang mit KI-basierten Täuschungen?
  • Wir machen nicht nur Menschen sicherer, sondern auch Ihre Prozesse: realistische Social-Engineering-Szenarien, glasklare Entscheidungsregeln und eine Kultur, in der gesundes Misstrauen Standard ist, schützen Ihre Mitarbeitenden, Ihre Kunden, Ihr Unternehmen.

Ausblick 2026: Gemeinsam weiterdenken

Auch 2026 möchten wir den Dialog mit Ihnen weiter vertiefen und an gemeinsamen Lösungen für mehr Datensicherheit arbeiten.

Save the Date: e3 Gaucho BBQ 2026

Auch nächstes Jahr laden wir Sie wieder zu unserem legendären e3 Gaucho BBQ ein. Reservieren Sie sich schon jetzt den 24. September 2026 vor. Im Mittelpunkt stehen wie immer die Grillmeister von Gaucho | Carne Argentina mit bestem Fleisch, gutem Wein und viel Raum für persönliche Begegnungen.

e3 wird internationaler

Im neuen Jahr sind wir neben der Schweiz, den Benelux-Staaten und Brasilien auch verstärkt in Deutschland und Frankreich präsent. Damit können wir unsere Kundinnen und Kunden in diesen Märkten noch näher begleiten und den Austausch über Ländergrenzen hinweg fördern.

Neu: e3 Perspectives

Mit e3 Perspectives starten wir 2026 eine neue Eventserie in der Schweiz und in Deutschland.

In kleinen Gruppen diskutieren Fach-Experten, IT-Entscheider und Peers zwischen zwei und vier Stunden über aktuelle Herausforderungen in der Cybersicherheit. Ein kurzer Praxis-Input aus einem Kundenprojekt oder ein Impuls eines eingeladenen Experten bildet den Einstieg, danach steht der Austausch über reale Herausforderungen, Erfahrungen und bewährte Ansätze im Vordergrund. Das Format ist bewusst dialogorientiert-konzipiert.

Wir melden uns Anfang 2026 mit den ersten Terminen und Themen und würden uns freuen, Sie an einem unserer Anlässe persönlich zu treffen.

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