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Wenn Betrüger wie echte Chefs klingen und aussehen, geraten selbst sichere Prozesse ins Wanken. KI-gestützte Deepfakes verändern die Bedrohungslage und machen echte Awareness-Kultur wichtiger denn je.
Künstliche Intelligenz verändert nicht nur Wirtschaft und Gesellschaft, auch Cyberkriminelle setzen sie immer gezielter ein. Mit Deepfakes und KI-generierten Stimmen täuschen Angreifer CEOs und Mitarbeitende und verleiten sie zu unüberlegten Handlungen. Klassische Abwehrmechanismen reichen hier nicht mehr alleine aus. Entscheidend ist, dass Unternehmen ihre Mitarbeitenden durch gezielte Awareness-Trainings auf diese neue Dimension der Täuschung vorbereiten.
Um zu verstehen, warum KI-gestützte Angriffe so gefährlich sind, lohnt sich ein Blick auf die Grundlagen der Authentisierung in der IT-Sicherheit.
Es gibt drei verschiedene Authentisierungsfaktoren:
Bisher konzentrierten sich Angreifer primär auf die ersten beiden Faktoren. Mit der fortschreitenden Leistungsfähigkeit von Künstlicher Intelligenz (KI) und Deepfakes rücken jedoch zunehmend auch biometrische Merkmale in den Fokus. Damit gerät das ins Visier, was bisher als eindeutig und vertrauenswürdig galt.
Deepfakes knacken keine Systeme. Sie knacken das Vertrauen der Menschen.
IWie real die Gefahr ist, zeigt ein Fall aus dem Jahr 2024: Ein Mitarbeiter des internationalen Ingenieurbüros Arup nahm an einer Videokonferenz mit vermeintlichen Führungskräften teil. Die Gesprächspartner sahen aus und klangen wie sein Chef. In Wahrheit handelte es sich um Deepfake-Imitationen. Überzeugt von der Echtheit, überwies der Mitarbeiter rund 20 Millionen Franken an die Betrüger. Mehr zum Fall von Arup.
Keine technische Sicherheitsmassnahme erkannte diesen Angriff – und hätte es auch nicht gekonnt. Weder Firewalls noch Virenscanner schlagen Alarm, wenn die Täuschung perfekt inszeniert ist. Nur ein gesundes Mass an Skepsis beim Mitarbeitenden – bewusstes Hinterfragen auch scheinbar vertrauter Quellen – hätte den Vorfall verhindern können.
Deepfakes sind mehr als ein technisches Phänomen – sie sind ein direkter Angriff auf das Fundament menschlicher Interaktion: Vertrauen. Unternehmen, die ihre Belegschaft nicht gezielt auf solche Angriffe vorbereiten, riskieren, dass Vertrauen zur Schwachstelle wird.
Nur Awareness-Programme, die auch den kritischen Umgang mit Deepfakes trainieren und kulturell verankern, schaffen die nötige Wachsamkeit im digitalen Alltag.
Die Mitarbeitenden müssen wissen, wie sich reale Angriffsszenarien anfühlen: Welche Verhaltensmuster lösen Social-Engineering-Angriffe aus, wie sieht Manipulation aus und warum wirken moderne Täuschungsversuche oft so glaubwürdig? Gut geschulte Teams reagieren schneller, sicherer und vorausschauender auf Phishing, Deepfakes und Social Engineering. Laut IBM können Organisationen mit zielgerichteten Awareness-Programmen ihre Sicherheitsvorfälle deutlich reduzieren und Vorfallkosten um rund ein Drittel senken [3].
In einer Welt voller synthetischer Stimmen wird gesunder menschlicher Zweifel zu einer der wichtigsten Abwehrmechanismen einer Organisation.
e3 unterstützt seit vielen Jahren Unternehmen dabei, Awareness nachhaltig aufzubauen. Unsere Trainings vermitteln nicht nur, wie klassische Phishing-Muster erkannt werden, sondern auch, wie Mitarbeitende Deepfakes und KI-gestützte Social-Engineering-Angriffe identifizieren und hinterfragen.

Die Axept Business Software AG legt grossen Wert auf eine sichere IT. Technische Massnahmen allein reichen dafür nicht aus. Auch die Mitarbeitenden sind ein entscheidender Faktor und sollten nachhaltig für Cyberrisiken sensibilisiert werden – über klassische Phishing-Trainings hinaus.
Gemeinsam mit e3 entwickelte axept ein Awareness-Programm, das moderne Angriffsmethoden wie Social Engineering und Deepfakes berücksichtigt. Dazu gehörten Phishing-Simulationen sowie praxisnahe Awareness-Schulungen für Mitarbeitende mit unterschiedlichen IT-Kenntnissen.
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